Das lernen wir schon in der Schule: Zu jedem guten Aufsatz gehört eine Schlussbetrachtung. Am besten mit einem Blick in die Zukunft. Na denn…
Ich habe auf der Fahrt – die schon Aspekte eines Selbsterfahrungstrips hatte – drei Formen der Unterkunft „getestet“. (Wohlgemerkt: Ich bin kein Gastronomie-Tester!)
Die Jugendherberge:
Die Herberge in Waren war schon klasse. Allerdings habe ich diese Erfahrung auch schon andernorts gemacht. Die Zeiten haben sich da seit zumindest meiner Jugend geändert. Die Betten sind prima. Ein Vierbettzimmer für eine deutsche Normal-Familie ist immer zu bekommen. Ich hatte gar einen Raum für mich alleine. Die Sanitären Einrichtungen sind hygienisch einwandfrei. Man bekommt ein gutes Frühstück am Buffet. Was will man mehr? Ach ja: Einen Fernsehraum gibt es natürlich auch. Und in Wagen kam sogar noch ein Volleyballplatz dazu.
Allerdings ist das ganze unter dem Strich auch nicht wirklich billig. Ich habe mit Frühstück und Kurtaxe knapp 26 Euro pro Nacht gezahlt. Nimmt man das mal vier für die besagte Familie, so sind pro Übernachtung mit Frühstück 100 Euro fällig. Dafür kriegt man natürlich keine zwei Hotelzimmer, aber eine Ferienwohnung, in der man denn doch etwas mehr für sich ist, allemal.
Die Herberge in Waren war schon klasse. Allerdings habe ich diese Erfahrung auch schon andernorts gemacht. Die Zeiten haben sich da seit zumindest meiner Jugend geändert. Die Betten sind prima. Ein Vierbettzimmer für eine deutsche Normal-Familie ist immer zu bekommen. Ich hatte gar einen Raum für mich alleine. Die Sanitären Einrichtungen sind hygienisch einwandfrei. Man bekommt ein gutes Frühstück am Buffet. Was will man mehr? Ach ja: Einen Fernsehraum gibt es natürlich auch. Und in Wagen kam sogar noch ein Volleyballplatz dazu.
Allerdings ist das ganze unter dem Strich auch nicht wirklich billig. Ich habe mit Frühstück und Kurtaxe knapp 26 Euro pro Nacht gezahlt. Nimmt man das mal vier für die besagte Familie, so sind pro Übernachtung mit Frühstück 100 Euro fällig. Dafür kriegt man natürlich keine zwei Hotelzimmer, aber eine Ferienwohnung, in der man denn doch etwas mehr für sich ist, allemal.
Die Ferienwohnung:
Damit sind wir bei der Ferienwohnung, die ich in Wesenberg genossen habe. Echt genossen! Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus mit vier Betten gbt’s hier für ca. 40 bis 60 Euro am Tag. Das schlägt die Jugendherberge um Längen. Die Wohnung, in der ich übernachtet habe (und es gibt keinen Anlass zu der Annahme, dass die anderen schlechter sind) war eine Granate! Geräumig, sauber und alles drin, was man so braucht. Vom schöne Bad über eine einfache aber komplett eingerichtete Küche bis hin zum Wohnraum mit Fernseher! Dazu kommt, dass die Lage für meinen Geschmack schöner war. Jugendherbergen gibt es in der Regel nur in den größeren Orten bzw. Städten. Ferienwohnungen auch in den kleinsten Orten in Mecklenburg.
Damit sind wir bei der Ferienwohnung, die ich in Wesenberg genossen habe. Echt genossen! Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus mit vier Betten gbt’s hier für ca. 40 bis 60 Euro am Tag. Das schlägt die Jugendherberge um Längen. Die Wohnung, in der ich übernachtet habe (und es gibt keinen Anlass zu der Annahme, dass die anderen schlechter sind) war eine Granate! Geräumig, sauber und alles drin, was man so braucht. Vom schöne Bad über eine einfache aber komplett eingerichtete Küche bis hin zum Wohnraum mit Fernseher! Dazu kommt, dass die Lage für meinen Geschmack schöner war. Jugendherbergen gibt es in der Regel nur in den größeren Orten bzw. Städten. Ferienwohnungen auch in den kleinsten Orten in Mecklenburg.
Der Campingplatz:
Bevor man sich auf einen Campingplatz begibt, ist eine gründliche Selbstreflexion am Platze. Fakt ist, dass man sonst nirgends der Natur so nahe ist. Ein Frühstück auf Klappstühlen mit Blick auf den See – das hat schon was. Kanuten haben ihr Boot in Sichtweite.
Wer allerdings Ansprüche an Hygiene stellt, wäre zumindest im „Hexenwäldchen“ in Blankenförde fehl am Platz. Und auch die Übernachtung in einem Zelt ist nichts für alte Männer wie mich. Ein Aus- und Ankleiden in einem Zwei-Personen-Zelt war mir kaum möglich. Allerdings kann man das ja auch in den Duschzellen erledigen. Will sagen: Man muss sich halt auf die Gegebenheiten einstellen.
Vom Preis her ist das Campen natürlich der Schlager: Ich habe für die Nacht 7,50 € gelöhnt. Da kommt sonst keiner mit!
Bevor man sich auf einen Campingplatz begibt, ist eine gründliche Selbstreflexion am Platze. Fakt ist, dass man sonst nirgends der Natur so nahe ist. Ein Frühstück auf Klappstühlen mit Blick auf den See – das hat schon was. Kanuten haben ihr Boot in Sichtweite.
Wer allerdings Ansprüche an Hygiene stellt, wäre zumindest im „Hexenwäldchen“ in Blankenförde fehl am Platz. Und auch die Übernachtung in einem Zelt ist nichts für alte Männer wie mich. Ein Aus- und Ankleiden in einem Zwei-Personen-Zelt war mir kaum möglich. Allerdings kann man das ja auch in den Duschzellen erledigen. Will sagen: Man muss sich halt auf die Gegebenheiten einstellen.
Vom Preis her ist das Campen natürlich der Schlager: Ich habe für die Nacht 7,50 € gelöhnt. Da kommt sonst keiner mit!
Der Roller als Vehikel:
… war mit kleinen Einschränkungen klasse. Auf die nun zu nennenden Einschränkungen muss man sich einrichten. Dann macht der Bock Spaß und ist bei einem Verbrauch von etwas mehr als 3 Litern auf 100 km auch extrem günstig.
Aber:
Aber:
Es muss schon vernünftiges Wetter sein. Im Regen möchte ich nicht 1000 km durch ein nasses Visier linsen und Angst vor jeder Kurve haben.
Lange Strecken auf der Autobahn tue ich mir nicht mehr an. Mit solch einem 250ccm-Maschinchen fühlt man sich da doch ein wenig unterlegen. Vor allem an den Knotenpunkten, wo rasch mal vier Spuren nebeneinander sind, kommt man sich ziemlich klein vor. Hinzu kommt, dass auf einer Autobahn ständig unangenehmer Wind herrscht. Zum einen, weil die Trassen zumeist nicht sehr windgeschützt sind. Zum anderen, weil vorbeirauschende Vans oder vor einem herfahrende LKW Verwirbelungen produzieren, die laufend die Kiste in Vibration versetzen. Das ist Stress – und den kann ich nicht brauchen. Also ab auf die Landstraße – was auch viel schöner und interessanter ist. (Ich berichtete darüber.) Aber man schafft halt nicht mehr als 60 km pro Stunde. Eine 240-km-Etappe benötigt also vier Stunden reine Fahrtzeit. Plus Pause macht schnell sechs Stunden. Dann reicht’s auch! Also: Bei der Routenplanung bedenken: Keine Etappe länger als 250 – besser: 200 Kilometer.
Ich möchte keinem/keiner Beifahrer/in zumuten, das auf dem Rücksitz zu verbringen. Mal abgesehen davon, dass dann mehr Gepäck anfällt und weniger Platz ist. Man sollte schon einen Roller für sich haben.
Wenn man das alles vorher weiß, dann lässt sich eine Tour mit dem Roller durch das schöne – ich meine das ernst: Deutschland ist wirklich schön, egal ob in Bayern, dem Saarland, im Erzgebirge oder im hohen Norden – also das schöne Deutschland gut machen. Ich werde mich an dieses Abenteuer immer gerne erinnern. Und irgendwann mache ich so was noch mal. Im Moment allerdings bin ich froh, wieder zu Hause zu sein.
Das war mein MacPom-Blog. Den nächsten gibt es, wenn ich einige Tage in Deutschlands erstem (!) Sterbehospiz verbringe. Das wird weniger vergnüglich, aber mindestens genauso spannend. Ich gebe Bescheid, wenn es so weit ist.
Eurer Girolamo
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